

of what remains, 2025
Glass, metal, Aquatinta from Karl Klerx from 1952
120 x 30 x 6cm
The work combines four panes of bulletproof glass from the Bank für Sozialwirtschaft - the place where my grandfather worked his way from night watchman to managing director. During his time there, the panes were integrated into the architecture as a protective measure; decades later, after they were dismantled, my family kept hundreds of these panes - relics of both institutional and personal history.
Between the panes is an aquatint made by my grandfather in 1952, depicting a mythically charged scene.
The combination of glass and printmaking creates a tension between protection and vulnerability, permanence and transience. The industrial materials serve as silent witnesses to architectural and biographical transformations, while the image simultaneously preserves an echo of the cultural and personal ideas of its time. This creates an interface where individual heritage and collective memory meet.
Studierende der Klasse Akdeniz der Kunstakademie Düsseldorf setzen sich in der Ausstellung „Thieves of Time“ mit der Architektur und der 177-jährigen Geschichte des Künstlerverein Malkasten auseinander. Dabei verwandelt sich das Gebäude in einen Raum der Reflexion, in dem persönliche und kollektive Erinnerungen neu betrachtet werden und ein Dialog zwischen Geschichte und Identität und dem Raum selbst stattfindet. Die Geschichte des Malkastens zeigt, dass das Gebäude mehreren Restaurierungen unterzogen wurde: Treppen wurden ersetzt, stilistische Elemente nachgeahmt und Schichten der Zeit durch Imitation bewahrt. Die Studierenden haben die „pockets“ des Malkastens durchsucht, um zu entdecken, wie ein Raum Erinnerungen verkörpern kann. Auf diese Weise zielt „Thieves of Time“ darauf ab, neue Formen vorzuschlagen, neue Möglichkeiten zu erörtern und eine Verbindung zum Selbst und den eigenen künstlerischen Positionen zu fördern.
In Zusammenarbeit mit der Grafikerin Melissa Korkmaz, einer Studierenden der HSD Düsseldorf, entsteht ein Plakat, das als multifunktionale Publikation die Ausstellung bewirbt und dokumentiert.
Künstler:innen der Ausstellung:
Selva Amelia Balta, Manuel Betz, Anastasia Dittmar, Helena Figueiredo, Adrian Hazi, Philipp Hofmann, Tobias Ising, Mariami Kavtaradze, Ugur Kepenek, Larissa Klerx, Philip Michael, Jiyoon Park, Maya Plötzer, Julia Schade, Max Schwarz, Stefan Schmidt, Esther Sewing, Mersedeh Sharifi, Eun So, Amelie Strömer, Dennis Sturm, Romy Vos


